90 Kilometer und knapp 500 Höhenmeter. Eigentlich schon etwas über der Grenze dessen, was ich als Vergnügen bezeichnen würde.
Aber die Strecke hat vieles wettgemacht. Denn heute ging es den ganzen Tag am Canal de Nantes à Brest entlang. Den ließ Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts bauen, um die britische Seeblockade zu umgehen und die Bretagne besser zu erschließen und zu kontrollieren. Über 200 Jahre später dient er vor allem Radfahrern als ziemlich perfekte Leitplanke durch die Bretagne.
Wir hangelten uns von Schleuse zu Schleuse und schauten uns die kleinen Schleusenwärterhäuschen an. Alle nach demselben Muster gebaut, aber jedes inzwischen mit eigenem Charakter. Mal geschniegelt, mal charmant in die Jahre gekommen . Und einige haben inzwischen eine zweite Karriere als Café oder Restaurant begonnen. Das führte dann leider zu mehr Pausen, als ursprünglich geplant.






















































