Nach mehr als 1.000 Kilometern und vier Wochen täglicher Radelei entsteht unweigerlich ein liebevolles Verhältnis zum Fahrrad. Das bleibt nicht aus. Meine heißt Hilde und ist ein kleiner Araber: zäh, elegant und ausdauernd. Anton ist ihr bester Freund, Thomas’ türkisfarbener Schatz, etwas kräftiger gebaut – das brauchte er auch in seiner Rolle als Packpferd für die Campingausrüstung.
Nun stehen die beiden dicht aneinandergekuschelt im TGV nach Morlaix – diesmal mit Luft zum Atmen und nicht in Kofferberge eingehüllt – und lassen sich auch einmal kutschieren. Das haben sie sich redlich verdient.
Keinen einzigen Platten hatten wir. Nur einmal ist Antons Kette gerissen. Wie der liebe Gott es wollte, war aber keine 500 Meter weiter schon der nächste Fahrradretter erreichbar.
Danke, dass ihr so zuverlässig wart. Zu Hause machen wir euch wieder hübsch sauber und spendieren eine kleine Wellnesskur. Versprochen.
